Fließende Berge

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Fließende Berge umkreist die Frage, wie sich feste, gewachsene Strukturen auflösen und verwandeln.

Die aktuelle Installation zeigt „weiße Berge“, die im oberen Teil eine gewisse Struktur aufweisen, zum Boden hin in fließende, bewegte Formen übergehen. Diesem Formprozess beruht auf der Eigenschaft des Abbindens von Gips, eine chemische Reaktion, welche die Fließspur erstarren lässt.

Erscheinungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel wie der Bergsturz oberhalb von Bondo, Schweiz ( 23.08.17 )– als vom Piz Cengalo vier Millionen Kubikmeter Fels abbrachen, sich mit Wasser vermischten und als Murgang durchs Val Bondasca donnerten, werfen ein aktuelles Schlaglicht auf diese Fragestellungen. Aber auch die massiven gesellschaftspolitischen Veränderungen der letzten Jahre bilden den Erfahrungshintergrund für diese Arbeit.   

siehe Einladung (PDF) Projekt Fließende Berge

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